Streik bei der Post: Millionen Briefe bleiben liegen

Die Gewerkschaft Verdi hat zu bundesweiten Streiks aufgerufen. 2,3 Millionen Briefe und tausende Pakete konnten nicht ausgeliefert werden. Die Gewerkschaft Verdi fordert sechs Prozent mehr Lohn. Kundgebungen sind ebenfalls geplant.

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100.000 Pakete konnten am Mittwoch in Deutschland nicht ausgeliefert werden (Foto: DWN).

100.000 Pakete konnten am Mittwoch in Deutschland nicht ausgeliefert werden (Foto: DWN).

In vielen deutschen Städten werden Anwohner und Betriebe am Mittwoch keine Post erhalten. Nach gescheiterten Tarifverhandlungen sind über 3.400 Beschäftigte der Post in den Streik getreten. Betroffen sind unter anderem Berlin, Hamburg, Wiesbaden, Dresden, Köln und Nürnberg betroffen. Aufgrund der Arbeitsniederlegung seien etwa 2,3 Millionen Briefe und über 100.000 Pakete nicht ausgeliefert worden, teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Die Gewerkschaft plant die Streiks auch in den kommenden Tagen fortzusetzen.

Zwei Verhandlungsrunden mit der Post waren bisher ohne Ergebnis ausgegangen. Am 25. April geht es in die nächste Runde. Bis dahin sollen die Streiks aufrechterhalten werden. Verdi fordert sechs Prozent, mindestens jedoch 140 Euro mehr Lohn im Monat für die Beschäftigten der Deutschen Post.

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