Nervosität bei Bayern München: Aufsichtsrat berät über Hoeneß

Nach Medienberichten drängen mehrere Aufsichtsratsmitglieder von Bayern München darauf, dass Uli Hoeneß sein Amt bis auf weiteres ruhend stellen soll.

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Mehrere Mitglieder des Aufsichtsrates der Bayern München AG planen ihrem Vorsitzenden Uli Hoeneß nahezulegen, sein Amt bis zur Klärung der Vorwürfe gegen ihn ruhen zu lassen. Das berichten heute mehrere Medien, darunter das Handelsblatt. Hoeneß, der auch Präsident des FC Bayern ist, steht nach seiner Steueraffäre weiterhin unter Druck. Im Aufsichtsrat sitzen einflussreiche Vorstandsvorsitzende von Großkonzernen. Herbert Hainer (Adidas), Martin Winterkorn (VW) und Rupert Stadler (Audi) gehören dem Gremium ebenso an wie der künftige Telekom-Vorstandsvorsitzende Timotheus Höttges. Gerüchte, nach denen der Aufsichtsrat am Montag tagen soll, wurden von den Münchnern dementiert, schreibt das Handelsblatt.

Unter der Woche hatte die sportliche Führung der Bayern Hoeneß den Rücken gestärkt. Vorstand Karl-Heinz Rummenigge sagte, er könne sich den FC Bayern ohne Hoeneß „nicht vorstellen“. Hoeneß selbst sagte in einer Stellungnahme, er „denke nicht“ an einen Rücktritt.

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