US-Regierung greift durch: Bitcoin vor dem Aus?

Die US-Behörden haben zwei Bankkonten der Bitcoin-Börse Mt.Gox beschlagnahmt. Der Grund: Die Mt.Gox-Betreiber hätten beim Einrichten dieser Konten die Regulierungen nicht eingehalten.

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Die US-Behörden haben Bankkonten eingefroren, die zur weltgrößten Bitcoin-Börse Mt.Gox gehören. Dies ist das bisher härteste Durchgreifen der Behörden gegen die Alternativ-Währung.

Ein Gericht erlaubte dem US-Heimatschutz-Ministerium zwei Konten zu beschlagnahmen, die von der in Japan ansässigen Bitcoin-Börse Mt.Gox genutzt werden. Über Mt.Gox wird mehr als die Hälfte des offiziellen Handels zwischen Bitcoin und den staatlichen Währungen abgewickelt.

Mark Karpeles, Chef von Mt.Gox, hatte nicht angegeben, dass er ein Geldübermittlungs-Unternehmen betreibt, als er im Mai 2011 ein Konto bei Wells Fargo eröffnete, zitiert die FT aus dem Gerichtsbeschluss. Geldübermittlungs-Unternehmen unterliegen in den USA massiven Regulierungen. Diese können für die Unternehmen sehr teuer werden.

Neben diesem Konto beschlagnahmte FinCEN, eine US-Ermittlungsbehörde gegen Finanzkriminalität, auch ein Konto beim Zahlungsdienstleister Dwolla. Dieses Konto wird von vielen Bitcoin-Nutzern verwendet, um Geld zu Mt.Gox zu überweisen.

Der Druck auf die Alternativ-Währung verstärkt sich weiter. Auch die US-Behörde zur Regulierung der Future- und Optionsmärkte CFTC prüft derzeit, ob Bitcoin unter ihre Aufsicht fällt (hier).

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