Währungs-Turbulenzen: Dollar bricht ein

Die umfangreichen geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken haben Währungen wie den Dollar und den Yen sehr anfällig werden lassen. Die Kursentwicklung hängt vor allem von der Erwartung ab, ob weiter Geld in die Märkte gepumpt wird oder nicht.

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Mit Spannung waren am Donnerstag  die neuesten US-Arbeitsmarktdaten erwartet worden. Die Unsicherheit, ob die Fed weiter an ihrer lockeren Geldpolitik festhält, war zu spüren. Wieder einmal zeigte sich die Volatilität der Währungen.

Die US-Arbeitsmarktdaten sind mittlerweile mehr als bloße Konjunktur-Indikatoren. Eine Besserung auf dem Arbeitsmarkt könnte ganz schnell ein Ende der lockeren Geldpolitik der Fed bedeuten. Bernanke hatte bereits angekündigt, die Anleihekäufe zu senken, wenn sich die Zahl der Arbeitslosen zurückgeht. Überlegungen dazu in der Fed selbst sind seit längerem im Gange (hier).

Um bis zu zwei Prozent sank der Dollar-Index in Erwartung der Arbeitsmarkt-Daten. Gegenüber dem Yen verlor der Dollar am Donnerstag fast drei Prozent. Und der Euro kratzte das erste Mal wieder an den 1,33 Dollar. „Das erinnert an die Krise von 2008 und zeigt auch keine normale Chart-Entwicklung“, zitiert die FT Bob Savage vom Hedge-Funds FX Concepts. „Ich glaube nicht das irgendeine Zentralbank in der Welt eine solche Votalität bei den Währungen und Anleihen möchte, wie wir sie bereits jetzt haben.“

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