France Telekom: Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Chef eingeleitet

Nach den ersten Anhörungen hat die französische Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen den Chef der France Telecom eingeleitet. Stéphan Richard wurde am Montag im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Adidas-Skandal vorübergehend festgenommen.

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"Bandenmäßig organissierten Betrug" wirft die französische Staatswanwaltschaft dem France Telekom Chef Richard vor.

„Bandenmäßig organissierten Betrug“ wirft die französische Staatswanwaltschaft dem France Telekom Chef Richard vor.

Der Adidas- bzw. Tapie-Skandal kommt immer stärker ins Rollen. Am Montag wurde der Chef der France Telekom, Stéphan Richard, verhaftet. Am Mittwoch teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass sie ein Ermittlungsverfahren gegen Richard eingeleitet haben. Dieser befindet sich derzeit nicht mehr hin Haft, sondern wird im Krankenhaus behandelt.

Bei dem umstrittenen Schiedsverfahren, das den französischen Steuerzahler über 400 Millionen Euro gekostet hat, soll neben Lagarde und Sarkozy auch Stéphan Richard eine nicht unbedeutende Rolle gespielt haben (hier). Richard war unter Sarkozy leitender Angestellter im Finanzministerium. Richard bestritt jedoch bisher jegliches Fehlverhalten.

Nachdem er am Montag verhaftet worden war, wurde Richard am Dienstag jedoch ins Krankenhaus eingeliefert. Er sei müde, aber es gehe ihm gut, zitiert Reuters seinen Anwalt Jean-Etienne Giamarchi. Nichts desto trotz hat die Staatsanwaltschaft nun angekündigt, dass gegen Richard wegen „bandenmäßig organisierten Betrugs“ ermittelt wird, so die AFP.

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