Airbus will 600 Millionen Euro Finanzhilfe von Deutschland

Die Bundesregierung unterstützt die Entwicklung des neuen Airbus A350. Als Gegenleistung soll mehr Forschung und Entwicklung in deutschen Standorten betrieben werden. Bei einer Einigung fließen 600 Millionen Euro an den Flugzeugbauer.

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Die Unterbrechung der Anschubfinanzierung für den neuen Airbus A350 könnte bald aufgehoben werden. Die Bundesregierung hatte die Gelder eingefroren, um die Airbus Mutter EADS dazu zu bringen, mehr Forschungs- und Entwicklungsbereiche in Deutschland anzusiedeln. Die Verhandlungen zwischen Konzernleitung und Politik gehen weiter: „Ich gehe davon aus, dass wir die Gespräche in den nächsten Wochen zu einem guten Ende bringen können„, sagte Günter Butschek dem Nachrichtenmagazin Focus.

Der Jungfernflug des neuen Flugzeuges hat bereits erfolgreich stattgefunden. Butschek hofft, nun auch die letzten 600 Millionen Euro aus der Finanzhilfe der Regierung zu erhalten. Insgesamt unterstützt Deutschland die Entwicklung des Airbus mit 1,1 Milliarden Euro.

Das Wirtschaftsministerium will die Mittel jedoch nicht verschenken: „Darlehenszahlungen sind allerdings nur dann möglich, wenn damit konkrete Gegenleistungen und Zusagen für die deutschen Standorte verbunden sind„, sagte ein Ministeriumssprecher. Auch der Kurzstreckenjet A30x soll vornehmlich in Deutschland entwickelt werden. 

Für die Entwicklung des Airbus A350, der dem US-Dreamliner Konkurrenz machen soll, wurden etwa 4.000 neue Arbeitsplätze schaffen. 1.000 weitere sollen im laufenden Jahr dazu kommen. Die Entwicklung dauerte  bereits acht Jahre und verschlang bei EADS 15 Milliarden Dollar.

 

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