Zu viel Risiko: Standard & Poor’s stuft Deutsche Bank herab

Die Ratingagentur S&P hat die Kreditwürdigkeit für die Deutsche Bank, Barclays und die Credit Suisse herabgesenkt. Die Investment-Abteilung der Deutschen Bank sei extrem anfällig, das Kapital reiche nicht zur Absicherung aus

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Die Deutsche Bank gerät immer wieder in die Schusslinie. Nun kam die längst überfällige Herabstufung.

Die Deutsche Bank gerät immer wieder in die Schusslinie. Nun kam die längst überfällige Herabstufung.

Die Deutsche Bank gilt seit längerem als der große Wackelkandidat im deutschen Bankensystem. Kracht es hier, wird es teuer für den Steuerzahler. Am Dienstag hat nun die Ratingagentur Standard & Poor’s die Kreditwürdigkeit des Instituts von A+ auf A gesenkt. Neben der Deutschen Bank wurden jedoch auch die Credit Suisse und Barclays herabgestuft.

Trotz der letzten Kapitalerhöhung seien die Risiken der Bank weiter gestiegen. Besonders der Investment-Bereich sei anfällig, so die Ratingagentur. Angesichts der strengeren Regulierung der Banken Europas habe sich auch das Risiko für die Gläubiger erhöht. Aber auch die stetig drohenden Rechtsstreitigkeiten der Deutschen Bank mahnte S&P an.

Finanzexperten und auch die die US-Börsenaufsicht warnten erst vor ein paar Tagen vor den Gefahren, die sich aus der schlechten Kapitalisierung der Deutschen Bank ergeben (hier). Die Bilanz des Instituts weit Derivate in Höhe von mindestens 48 Billionen Euro auf.

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