Automarkt Europa: BMW stagniert, Audi mit Umsatzrückgang, Daimler positiv

Audi verliert Marktanteile in Europa. BMWs Absatzzahlen stagnieren. Nur Daimler konnte leicht dazu gewinnen. Die Rezession in Europa hat die Autoindustrie fest im Griff. Die Autobauer versuchen, ihre Gewinn-Einbußen auf den Wachstumsmärkten in Asien und Amerika zu kompensieren.

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Fast die Hälfte aller Neuwagen verkaufen die deutschen Oberklasse-Hersteller Audi, Daimler und BMW in Europa. Damit ist und bleibt Europa der wichtigste Absatzmarkt für die deutsche Oberklassen-Automobilindustrie. Für BMW stagnierten die Absatzzahlen in Europa infolge der schwachen europäischen Binnennachfrage. Die Münchner verkauften nur noch 436.000 Fahrzeuge auf dem Heimatkontinent.

Audis Absatzzahlen gingen um 2,5 Prozent zurück. Insgesamt verkaufte die VW-Tochter noch 384.000 Fahrzeuge in den europäischen Staaten. Bei Daimler haben sich die Absatzzahlen in Europa wieder positiv entwickelt: Insgesamt wurden bis Juni 364.000 Autos verkauft, drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, berichtet Reuters.

Die Premiumhersteller konzentrieren ihre Kräfte derzeit auf die Wachstumsmärkte, vor allem in China. Hier hat Audi mit einem Plus von 17,7 Prozent die Nase vorn. BMW steigerte seinen Umsatz um 15 Prozent. Daimler konnte hier hingegen keinen Zuwachs der Absatzzahlen verzeichnen.

Weltweit hat BMW im laufenden Jahr bislang die meisten Fahrzeuge verkauft (955.000), gefolgt von Audi (780.000) und Daimler (746.000).

In Europa hat die Rezession die Automobilindustrie jedoch weiterhin fest im Griff. Das zeigt sich auch in den aktuellen Zahlen der Exportindustrie. Der deutsche Export  ist auf Talfahrt (mehr hier).

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