IWF: Rezession in Europa wird schlimmer

Der IWF korrigiert seine Wachstumsprognosen für die Eurozone nach unten. Vor allem in Ländern der Peripherie befinde sich die Wirtschaft in einer schlechteren Lage, als zuvor erwartet. Denn die Binnennachfrage bleibe dort extrem schwach.

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Alle drei Monate muss der IWF seine Wachstumsprognosen nach unten korrigieren. In der Eurozone erwartet er für 2013 einen erneuten Rückgang um 0,6 Prozent. (Grafik: Zero Hedge)

Alle drei Monate muss der IWF seine Wachstumsprognosen nach unten korrigieren. In der Eurozone erwartet er für 2013 einen erneuten Rückgang um 0,6 Prozent. (Grafik: Zero Hedge)

Der IWF erwartet, dass die Rezession in der Eurozone länger dauert, als er bisher erwartet hat. Auch hat er seine weltweiten Wachstumsprognosen für 2013 und 2014 gesenkt.

Die Wirtschaft der Eurozone werde 2013 wie im Vorjahr um 0,6 Prozent schrumpfen, zitiert die FT eine aktuelle Prognose des IWF. Die Rezession in Italien werde sich dieses Jahr vertiefen. Der IWF korrigierte seine Prognose um 0,3 Prozentpunkte auf einen Rückgang der italienischen Wirtschaft von nunmehr 1,8 Prozent. Für Spanien erwartet der IWF statt eines Wachstums von 0,7 Prozent nun eine Stagnation.

In den Kernländern der Eurozone gebe es hingegen einige Fortschritte, sagte Olivier Blanchard, Chef-Ökonom beim IWF. „Ich denke wir werden von einem negativen Wachstum in diesem Jahr zu einem positiven Wachstum im nächsten Jahr kommen.“

Auch die Peripherie der Eurozone mache Fortschritte und werde wettbewerbsfähiger, sagte Blanchard. Allerdings bleibe dort die Binnennachfrage extrem schwach.

Der IWF verminderte seine Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft für 2013 und 2014 auf 3,1 beziehungsweise 3,8 Prozent. Während er für China immerhin noch 7,7 Prozent erwartet, prognostiziert er für die USA nur noch 1,7 Prozent Wachstum in diesem Jahr und 2,7 Prozent im kommenden Jahr.

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