Ex-IWF Chef Strauss-Kahn kommt bei russischem Oligarchen unter

Der frühere IWF-Chef Strauss-Kahn wird Aufsichtsrat bei der VBRR-Bank, einer Tochter des weltweit größten Ölkonzerns Rosneft. Die Russen planen, mit der Bank in Europa aktiv zu werden.

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Vor gut zwei Jahren trat Dominique Strauss-Kahn wegen einer Sexaffäre als IWF-Chef zurück. Nun wechselt er in den Aufsichtsrat einer Tochter des russischen Ölproduzenten Rosneft.

Der 64-Jährige Strauss-Kahn bekommt einen Sitz bei der Russian Regional Development Bank (VBRR), zitiert derStandard.at eine Mitteilung an die Aufsichtsbehörden. Das Institut ist eine Tochter der staatlichen russischen Rosneft, des größten Ölkonzerns der Welt gemessen an der Produktion.

Rosneft-Chef Igor Setschin plant mit der VBRR in Europa aktiv zu werden, berichtet die Moskauer Wirtschaftszeitung Wedomosti.

Strauss-Kahn trat 2011 von der Spitze des IWF zurück, nachdem er in New York wegen der angeblichen sexuellen Belästigung eines Zimmermädchens festgenommen worden war. Der Finanzexperte erklärte damals, der Sex sei einvernehmlich gewesen. Strauss-Kahn und das Zimmermädchen einigten sich später vor einem Zivilgericht.