Nach Unruhen: Pariser Polizei verstärkt Sicherheitsmaßnahmen

Nach den schweren Ausschreitungen vom Wochenende, ist die französische Polizei in Alarmbereitschaft. Von wieder einkehrender Ruhe kann nicht die Rede sein. Um die öffentliche Ordnung in den Pariser Vororten wieder herzustellen, wurden die Sicherheitsmaßnahmen nun verstärkt.

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Das Polizeiaufgebot in den Vorstädten von Paris wurde verstärkt. Insbesondere im Vorort Trappes versucht die französische Polizei die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Junge Muslime hatten eine Polizeistation eingenommen. Dutzende Fahrzeuge wurden angezündet.

Nach offiziellen Angaben sollen sechs Polizisten verletzt worden sein. Sechs Personen wurden inhaftiert und ein 14-jähriger Junge erlitt eine schwere Augenverletzung. „Die Beamten werden solange im Einsatz bleiben bis wieder Ruhe einkehrt“, zitiert France 24 Frankreichs Innenminister Manuel Valls.

Grund für die Wut der Anwohner soll eine Personenkontrolle einer Frau mit Niqab, dem Gesichtsschleier, der in Frankreich seit zwei Jahren verboten ist, gewesen sein (mehr hier). Ihr Mann, ein 21-jähriger Konvertit, wurde festgenommen, nachdem er sich widersetzte.

Anwohner versammelten sich zuvor am Freitag in der Nacht zum Nationalfeiertag vor der Polizeistation, zu der der junge Mann gebracht worden war und verlangten seine Freilassung. Anschließend kam es zur Ausschreitungen (mehr hier). Der Ehemann der Frau ist allerdings bereits wieder entlassen worden.

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