Zugunglück in Spanien: Lokführer fuhr viel zu schnell

Nach dem Zugunglück in Nordspanien ist die Zahl der Todesopfer auf mittlerweile 78 angestiegen, über 130 Menschen wurden verletzt. Der Fahrer des Schnellzuges räumte mittlerweile ein, zu schnell gefahren zu sein. Der Zug fuhr etwa 190 Kilometer pro Stunde, angemessen wären 80 Kilometer pro Stunde gewesen.

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Nach und nach wird das Ausmaß des Zugunglücks in Nordspanien sichtbar. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war nahe der Stadt Santiago de Compostela der Hochgeschwindigkeitszug in einer Kurve entgleist. Der Lokführer hat angegeben, zu schnell gefahren zu sein.

Die Angaben über die Zahl der Passagiere des Unglückszuges schwanken derzeit zwischen 218 und 224 (inkl. des Zugpersonals). Die Zahl der Toten ist mittlerweile auf 78 angestiegen. Die spanische Zeitung El Pais spricht von 140 Verletzten, El Mundo von etwa 130.

Mit 190 Kilometer pro Stunde soll der Zug in die Kurve eingebogen sein. 80 Kilometer pro Stunde wären Experten zufolge angemessen gewesen, so El Mundo. Nach dem unmittelbaren Unfall soll einer der Fahrer über Funk gesagt haben, dass er mit einer viel größeren Geschwindigkeit in die Kurve gefahren sei, als zulässig war. In einem Gespräch mit dem Delegierten der Regierung in Galizien, Samuel Juarez, soll der Lokführer dann der Nachrichtenagentur Efe zufolge zugegeben haben, dass die Geschwindigkeit bei 190 Kilometer pro Stunde lag.

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