Sparmaßnahmen und weniger Fluggäste: Lufthansa rutscht ins Minus

Im ersten Halbjahr hat die Lufthansa ein Minus von 204 Millionen Euro verbuchen müssen. Die Anzahl der Passagier- und Frachtflüge war zurückgegangen und der Umsatz um ein Prozent. Vergangenes Jahr wurden mehr Gelder in die Kassen gespült, was vor allem auf den Verkauf der britischen Tochter BMI zurückzuführen war.

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Die Lufthansa musste einen deutlichen Rückgang bei den Flügen hinnehmen - auch das Fluggeschäft in der Eurokrise lahmt (Bild: Screenshot).

Die Lufthansa musste einen deutlichen Rückgang bei den Flügen hinnehmen – auch das Fluggeschäft in der Eurokrise lahmt (Bild: Screenshot).

Am Freitag hat die Lufthansa ihr Ergebnis vom ersten Halbjahr 2013 vorgestellt. Unterm Strich musste das Unternehmen ein minus von 204 Millionen Euro hinnehmen. Der Konzernumsatz ging um 0,3 Prozent auf 14,5 Milliarden Euro zurück.

Die größte europäische Fluggesellschaft zieht derzeit ein hartes Sparprogramm durch. Im vergangenen Jahr wurde hauptsächlich ein Plus verbucht, weil die Lufthansa die britische Tochter BMI verkaufte und den Flugbetrieb der Austrian Airlines auf Tyrolean Airways übertrug.

Die Krise spürt der Konzern deutlich, die Anzahl der Passagier- und Frachtflüge ging um 5,1 Prozent zurück, teilte das Unternehmen mit. Doch der Vorstand bleibt optimistisch:

„Die Neuausrichtung der Lufthansa Group nimmt Fahrt auf. Die Umsetzung der Maßnahmen aus verschiedenen SCORE-Projekten läuft nach Plan und ermöglicht es der Lufthansa Group, wichtige Zukunftsentscheidungen zu treffen. Ohne Einmaleffekte wäre der operative Gewinn des Konzerns höher als im ersten Halbjahr des Vorjahres ausgefallen.“

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