Forscher essen Stammzellen-Burger für 250.000 Euro

In London wurde der erste im Labor gezüchtete Burger gezeigt und verspeist. Das Fleisch wurde aus den Stammzellen eines Rinds erzeugt - die Entwicklung kostete 250.000 Euro. Es schmeckt fast wie Fleisch, aber nicht so saftig, sagte ein Lebensmittel-Experte nach dem Verzehr.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Am Montag war es soweit. Nach 3D-Druckern, die Pizza aus Pulver-Patronen schaffen, wurde nun ein Hamburger im Labor kreiert. Forscher der Universität Maastricht haben das Fleisch mithilfe von Stammzellen eines Rinds gezüchtet. Der erste Burger, für den kein Tier geschlachtet wurde.

Es war ein teures „Vergnügen“: In London konnten Wissenschaftler den 250.000 Euro teuren Labor-Burger probieren. Es käme „Fleisch sehr nah, aber es ist nicht so saftig“, zitiert die BBC einen Lebensmittel-Experten. Ein andere gab es, dass es wie ein echter Burger schmeckt.

Untersützung fand der Labor-Burger bei einigen Tierschützern Unterstützung . Aber es gab auch Kritik. Für viele sind diese Lösungen aus dem Reagenzglas vergleichbar mit genmanipuliertem Saatgut von Monsanto (hier). In jedem Fall erinnert der Burger auch an die hochgelobten 3.Drucker, denen ebenfalls nachgesagt wird, zukünftig die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln versorgen sollen (mehr hier). Vielleicht bietet der Labor-Burger aber auch eine Alternative zum von den Grünen geforderten Veggie-Day in öffentlichen Kantinen – immerhin musste hierfür angeblich kein Tier sterben (hier).

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick