Forscher essen Stammzellen-Burger für 250.000 Euro

In London wurde der erste im Labor gezüchtete Burger gezeigt und verspeist. Das Fleisch wurde aus den Stammzellen eines Rinds erzeugt - die Entwicklung kostete 250.000 Euro. Es schmeckt fast wie Fleisch, aber nicht so saftig, sagte ein Lebensmittel-Experte nach dem Verzehr.

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Am Montag war es soweit. Nach 3D-Druckern, die Pizza aus Pulver-Patronen schaffen, wurde nun ein Hamburger im Labor kreiert. Forscher der Universität Maastricht haben das Fleisch mithilfe von Stammzellen eines Rinds gezüchtet. Der erste Burger, für den kein Tier geschlachtet wurde.

Es war ein teures „Vergnügen“: In London konnten Wissenschaftler den 250.000 Euro teuren Labor-Burger probieren. Es käme „Fleisch sehr nah, aber es ist nicht so saftig“, zitiert die BBC einen Lebensmittel-Experten. Ein andere gab es, dass es wie ein echter Burger schmeckt.

Untersützung fand der Labor-Burger bei einigen Tierschützern Unterstützung . Aber es gab auch Kritik. Für viele sind diese Lösungen aus dem Reagenzglas vergleichbar mit genmanipuliertem Saatgut von Monsanto (hier). In jedem Fall erinnert der Burger auch an die hochgelobten 3.Drucker, denen ebenfalls nachgesagt wird, zukünftig die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln versorgen sollen (mehr hier). Vielleicht bietet der Labor-Burger aber auch eine Alternative zum von den Grünen geforderten Veggie-Day in öffentlichen Kantinen – immerhin musste hierfür angeblich kein Tier sterben (hier).

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