Wen die Krise trifft: Lachs und Sekt billig, Fischstäbchen und Korn teuer

Nach Angaben des statischen Landesamts von NRW sind vor allem viele Grundnahrungsmittel massiv im Preis gestiegen. Luxus-Artikel hingegen sind nur wenig teurer geworden. Die Schere zeigt, dass der Bürger den Preis für die Krise zahlt, während diejenigen, die es sich leisten können, von der Krise wenig merken.

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Die Preise für Lebensmittel sind in Deutschland zuletzt stark gestiegen. Eine aktuelle Analyse zeigt nun, dass vor allem die Grundnahrungsmittel von den Preisanstiegen betroffen sind. Die Preise für Luxusnahrung wie Lachs oder Sekt hingegen sind nur minimal höher als vor einem Jahr.

Nach Berechnungen des statistischen Landesamtes von Nordrhein-Westfalen verteuerte sich Luxusnahrung in den vergangenen zwölf Monaten nur um 0,5 Prozent. Der sogenannte Hausmannskost-Index, der Grundnahrungsmittel wie Fischstäbchen, Margarine, Kotelett und Korn enthält, stieg hingegen deutlich um 4,9 Prozent.

Die nordrhein-westfälischen Verbraucherpreise lagen im Juli 2,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Für Deutschland insgesamt lag die Inflation im Juli nach Angaben des Statischen Bundesamtes bei 1,9 Prozent. Auch hier wurden massive Preissteigerungen bei den Grundnahrungsmitteln wie Obst, Gemüse, Milch und Butter festgestellt (mehr hier).

In NRW gab es größere Preissteigerungen bei Quark (+13,6 Prozent), bei Koteletts und Schweineschnitzel (+9,0 Prozent). Feinschmecker litten am ehesten unter dem Preisanstieg für Olivenöl, das nun 13,9 Prozent mehr kostet. „Auch die Versüßung des Lebens mit Sahne (+12,2 Prozent) verteuerte sich überdurchschnittlich“, so die Statistiker.

Leicht billiger hingegen wurden Bohnenkaffee, Champagner, Wildfleisch und Pralinen.


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