Merkel und Steinbrück: Euro-Rettung wird teuer

In der Frage der europäischen Schulden-Krise präsentierten sich Angela Merkel und Peer Steinbrück beim TV-Duell als große Koalition. Beide erwarten neue Milliarden-Zahlungen. Beide konnten nicht sagen, wie viel Geld die Euro-Rettung noch kosten wird.

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Angela Merkel und Peer Steinbrück waren sich in einem Punkt einig: Die Euro-Rettung wird noch viele Milliarden kosten, und die deutsche Steuerzahler werden dafür zahlen müssen.

Angela Merkel und Peer Steinbrück waren sich in einem Punkt einig: Die Euro-Rettung wird noch viele Milliarden kosten, und die deutsche Steuerzahler werden dafür zahlen müssen.

Beim TV-Duell der Kanzlerkandidaten zeigten sich CDU-Chefin Angela Merkel und SDP-Spitzenkandidat Peer Steinbrück einig darüber, dass die Euro-Rettung weitere Milliarden kosten wird. Merkel sagte, dass es möglich sei, dass ein neues Rettungspaket für die griechischen Banken und zur Bezahlung der Staatsschulden von Griechenland möglich sei. Allerdings stehe die Höhe noch nicht fest. Merkel begrüßte in diesem Zusammenhang, dass die Zinsen für deutsche Staatsanleihen in den vergangenen Wochen gestiegen seien. Daran sei zu erkennen, dass die Euro-Zone stabilisiert wäre.

Steinbrück sagte, dass es weitere Zahlungen an Griechenland geben müsse. Deutschland habe mit dem Marshall-Plan und der Genehmigung der Wiedervereinigung durch die anderen europäischen Staaten so viel Unterstützung erhalten, dass es nun verpflichtet sei, den Banken Schuldenstaaten den anderen europäischen Staaten in einer schwierigen Lage retten. Steinbrück rechnet außerdem mit weiteren Zahlungen an die Banken in Portugal. Steinbrück begründete die Zustimmung der SPD zu den Milliarden-Zahlungen in die europäischen Bankenrettungsfonds StaatsschuldenRettungsfonds mit einer „europapolitischen Verantwortung“.

Steinbrück unterstrich, dass für künftige Bankenrettung die Sparer (wörtlich: „die Gläubiger“) herangzogen werden müssen.

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