Brüderle: „ESM hat Deutschland 22 Milliarden in Cash gekostet“

Bei der Debatte von FDP, Grünen und Linken sagte FDP-Chef Rainer Brüderle, dass die Milliarden-Zahlungen Deutschlands in den ESM der Grund seien, warum die Steuern in Deutschland hoch bleiben müssen. Das sei nicht vorhersehbar, daher hätte die Bundesregierung mehr Schulden aufnehmen müssen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Gysi, Brüderle, Trittin. Nicht im Bild: Jörg Schönenborn und Wladimir Putin.

Gysi, Brüderle, Trittin. Nicht im Bild: Jörg Schönenborn und Wladimir Putin.

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle nannte bei der Debatte von Grünen, Linken und der FDP den ESM als Ursache für die hohe steuerliche Belastung der deutschen Steuerzahler. Brüderle sagte, die Bundesregierung musste völlig überraschend „22 Milliarden Euro in Cash“ ausgeben – ein Betrag, der in dieser Legislaturperiode als neue Ausgabe in den Bundeshaushalt aufgenommen werde musste. Der Zweck dieser Ausgabe: Man wollte „in Europa kräftig hinein investieren“.

Gregor Gysi stellte die Frage, wie die Bundesregierung die Milliarden-Schulden, die sich durch die Euro-Rettung angehäuft hätten, zurückzahlen wolle.

Jürgen Trittin schrie, dass Europa gerettet werden müsse.

Die Moderatoren Gottlieb und Schönenborn waren unglaublich froh, dass Wladimir Putin an diesem Abend anderswo Kegeln war.

Um 21.17 Uhr sagte Frank Plasberg „Uff!“

Danach erschien Fritz PLEITtgEn auf dem Schirm.

Damit war alles gesagt.

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***


media-fastclick media-fastclick