Ägypten: Minister überlebt Bombenanschlag

Der ägyptische Innenminister Mohamed Ibrahim überlebte einen Anschlag am Donnerstag nur knapp. Von Attentatsplänen habe er bereits im Vorfeld gewusst und sein Fahrzeug aufrüsten lassen. Zehn Personen wurden bei der Explosion in Nasr-City verletzt.

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Auf den ägyptischen Innenminister Mohamed Ibrahim ist am Donnerstag ein Anschlag verübt worden. Auf dem Weg ins Innenministerium seien hintereinander drei Bomben in der Nähe des Konvois explodiert. Ibrahim hat den Anschlag in Nasr-City zwar überlebt. Zwei Menschen, angeblich die Angreifer, wurden getötet, zehn Personen wurden verletzt.

Ibrahim blieb unverletzt. Auf die Frage, ob sich nun eine neue Welle des Terrorismus beginne, sagte Ibrahim: „Was heute passiert ist, ist nicht das Ende, sondern der Anfang“. Als Innenminister war auch Ibrahim an der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten von Mursi-Anhängern beteiligt.

Ob es sich bei dem Anschlag um eine ferngezündete Autobombe oder ein Selbstmordattentat gehandelt hat, ist noch nicht geklärt. Auch zu den beiden getöteten Angreifern sagten Sicherheitsbehörden bisher nichts.

Ibrahim habe schon im Vorfeld durch General Abdel Fattah al-Sisi erfahren, dass Attentate auf ihn geplant gewesen seien, berichtet Reuters. Die Autos seines Konvois seien aus diesem Grund aufgerüstet worden.

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