Tageszeitung „Die Welt“ irrtümlich vom ZDF gehackt!

Zahlreiche Leser der Zeitung „Die Welt“ wurden am Donnerstag von wilder Panik erfasst: Die Texte auf der Website „Die Welt“ bestanden nur noch aus „Äääh“. Der BND vermutete zunächst islamistische Hacker hinter der Aktion. Die Bundeswehr wurde in Alarmbereitschaft versetzt. Schließlich konnte die Deutsche Telekom den Vorfall aufklären.

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Die Website der Welt fiel einem Hacker Angriff zum Opfer. Der BND vermutete zunächst die Zahiri Defence Force (ZDF) hinter dem Angriff. Die Sache konnte jedoch dank des Einsatzes von NSA und Deutscher Telekom rasch aufgeklärt werden.

Die Website der Welt fiel einem Hacker Angriff zum Opfer. Der BND vermutete zunächst die Zahiri Defence Force (ZDF) hinter dem Angriff. Die Sache konnte jedoch dank des Einsatzes von NSA und Deutscher Telekom rasch aufgeklärt werden.

Die beliebte Tageszeitung „Die Welt“ wurde am Donnerstag Opfer eines infamen Hackerangriffs. Die sonst als ausgewogen und sehr hintersinnig geltenden Artikel verwandelten sich nach einige Sekunden in grässliche große Buchstaben. Statt der geistreichen Texte waren nur noch „Ääähs“ zu lesen.

Die Leser der Welt waren besonders irritiert, gilt die Springer-Presse doch als besonders Amerika-kritisch.

Der sofort eingeschaltete BND erkundigte sich darauf hin per Telefax bei den Kollegen der NSA, die bekannterweise das gesamte Internet rund um die Uhr überwachen.

Nachdem bei der NSA auf die Schnelle kein Kollege aufzutreiben war, der der deutschen Sprache mächtig war und die erste Reaktion der NSA entsprechend verständnislos ausfiel („So, what’s the problem? Isn’t this the stuff they are writing every day?“) mobilisierte der um Aufklärung bemühte BND den britischen Geheimdienst. Dort konnte der lokale Spiegel-Korrespondent exklusiv bestätigen, dass es bei dem veröffentlichten Text doch erhebliche Abweichungen zur üblichen Welt-Berichterstattung festzustellen waren. So standen nach den „Ääähs“ mehrere Satzzeichen, eine Praxis, der die „Welt“ sonst nicht folgt.

In einer von Julian Assange moderierten Schalt-Konferenz kamen die Geheimdienste zu dem Ergebnis, dass es sich bei dem Hackerangriff zweifelsfrei um eine islamistische Attacke handeln müsse.

Als Täter machte die CIA schließlich die Zahiri Defense Force (ZDF) aus. Diese Gruppe, die mehrere Schläfer im Raum Mainz beschäftigt, gilt als besonders gefährlich: Sie soll über einen Computervirus mit dem Namen GreatEndsiegZahiri (GEZ) dem deutschen Steuerzahler jährlich über 8 Milliarden Euro abgenommen haben. Der GEZ-Virus gilt unter IT-Experten als besonders gefährlich, weil es bisher noch keinem Spezialisten gelungen ist, den Code zu knacken und die Abzocke zu beenden.

Die Bundeswehr wurde vorsorglich in Alarmbereitschaft versetzt. Über Frankfurt stiegen mehrere Passagiermaschinen vom Typ B 474 auf.

Intensive Recherchen der Nachrichtenredaktion der Deutschen Telekom brachten schließlich am späten Nachmittag die Entwarnung: Unter der Leitung des Info-SWAT-Experten René Obermann konnte ermittelt werden, dass es sich bei der Attacke um ein Werbeformat handelt: Das wegen seiner Namensgleichheit mit der Zahiri-Gruppe zu Unrecht ins Visier der Geheimdienste geratene Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) hatte die Welt-Texte mit Zustimmung des Springer-Verlags zerstört. Der Verlag, der kürzlich erst seine Regionalzeitungen zum Altpapier bei der Funke-Gruppe deponiert hatte, hat für die Bewerbung der Sendung von Maybritt Illner im Öffentlich-Rechtlichen Sender die Arbeit seiner Journalisten mutwillig zerstört.

Der Grund für die Maßnahme, so versicherten nicht genannt werden wollende Quellen aus dem Springer-Verlag, sei keinesfalls Geld gewesen. Vielmehr sei es darum gegangen, die Qualitätsoffensive des ZDF zu unterstützen. Dem deutschen Fernsehen, so hieß es, mangele es an Talkshows – und Maybritt Illner habe mit ihrem innovativen Format Maßstäbe im TV-Journalismus gesetzt. Illner gilt als einer der Favoritinnen für die Goldene Kamera. Der Fernsehpreis wird von der bald ehemaligen Springer-Zeitschrift Hörzu verliehen und alljährlich im ZDF in voller Pracht übertragen.

Nach der Klarstellung durch die Deutsche Telekom gab auch die Zahiri-Gruppe Entwarnung. Ein Sprecher der Islamisten, der eben noch mit Edward Snowden im Hotel Vier Jahreszeiten von St. Petersburg die Übertragung des G 20-Gipfels im TV verfolgte, sagte den DWN: „Wir hacken keine deutschen Websites. Sie sind nicht systemrelevant.

Nähere Hintergründe zur Substanz dieses Berichts bei Christian Dietrich Grabbe.

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