G20: Putin formiert Allianz gegen Syrien-Einsatz

Die Länder Russland, China, Indien, Indonesien, Brasilien, Südafrika und Italien sind gegen einen militärischen Einsatz in Syrien. Während den USA Unterstützung für einen Einsatz versagt bleibt, formiert Wladimir Putin eine Allianz gegen den Syrien-Einsatz.

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Russlands Präsident Putin zeigte sich auf dem G20-Gipfel überrascht, wie viele Staaten sich gegen eine Intervention in Syrien aussprechen. (Foto: Consilium)

Russlands Präsident Putin zeigte sich auf dem G20-Gipfel überrascht, wie viele Staaten sich gegen eine Intervention in Syrien aussprechen. (Foto: Consilium)

Russlands Präsident Wladimir Putin hat Syrien im Falle eines Militärschlags durch die USA Hilfe zugesichert. „Wir werden [Syrien helfen]“, sagte Putin auf der Pressekonferenz des G20-Gipfels in Russland. Russland habe Syrien bereits durch Waffenlieferungen, wirtschaftliche und humanitäre Mittel unterstützt.

Putin sagte, ein Militärschlag gegen Syrien werde große Auswirkungen auf die internationale Sicherheit haben. Er sei überrascht, dass sich immer mehr Länder gegen einen solchen Militärschlag positionieren. Die Allianz für eine friedliche Lösung besteht aus Russland, China, Indien, Brasilien, Südafrika und Indonesien.

Viele Länder fühlten sich schutzlos gegen solche Aktionen stärkerer Länder, sagte der russische Präsident einem Bericht von Zero Hedge zufolge. Man könne auch Nordkorea nicht davon überzeugen, sein Atomprogramm zu beenden, weil es dann „am nächsten Tag in Stücke gerissen“ werde.

Putin hat die Militärpräsenz im Nahen Osten angesichts der Syrien-Krise verstärkt, strebt aber eine friedliche Lösung an. Ein Telefonat mit US-Präsident Obama brachte keine Fortschritte im Konflikt. Die USA haben zuletzt angekündigt, sich nicht mehr um Unterstützung bei der UNO kümmern zu wollen.

Die USA, Türkei, Canada, Saudi Arabien, Großbritannien und Frankreich sind sind für eine Intervention in Syrien.

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