Mehrheit der Amerikaner glaubt: 9/11 war kontrollierte Sprengung

Die Amerikaner zweifeln an den offiziellen Darstellungen zum Einsturz des World Trade Centers am 11. September 2001. Die Amerikaner glauben zwar weiterhin mehrheitlich, dass der Anschlag auf das World Trade Center in New York von Terroristen durchgeführt wurde. Doch die Gründe für den Einsturz bleiben weiter rätselhaft. 2.000 Architekten fordern eine neue, offizielle Untersuchung.

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Vielen Amerikanern ist der Einsturz eines dritten Gebäudes gar nicht bekannt. (Foto: Flickr; 9/11 WTC Photo by 9/11 photos, CC BY 2.0)

Vielen Amerikanern ist der Einsturz eines dritten Gebäudes gar nicht bekannt. (Foto: Flickr; 9/11 WTC Photo by 9/11 photos, CC BY 2.0)

Auch zwölf Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September ist das Gros der US-Amerikaner offenbar nicht von der offiziellen Version der US-Regierung überzeugt. Wie eine aktuelle Umfrage zeigt, glauben sie an eine gezielte Zerstörung des Welthandelszentrum – Gebäude (WTC 7). Kommuniziert wird bisher, dass das Gebäude auf Grund herabstürzender Trümmerteile des World Trade Centers 1 in Brand geriet und später einstürzte. Eine Architektenvereinigung fordert nun neue Untersuchungen.

Bereits seit längerem haben zahlreiche US-amerikanische Architekten und Ingenieure erhebliche Zweifel an der offiziellen Einsturz-Version von WTC 7. Viele US-Bürger teilen die Skepsis der Version der Regierung. Eine Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Bürger an eine Sprengung glaubt.

Die Umfrage des international tätigen Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov bestätigt die Sicht der Vereinigung der „Architects and Engineers for 9/11 Truth“ („Architekten und Ingenieure für die Wahrheit am 11. September”). Die Untersuchung brachte zutage, dass jeder zweite US-Bürger Zweifel an den Angaben der Regierung zu den Ereignissen von 9/11 habe. Bestärkt wurden die Umfrage-Teilnehmer durch die Betrachtung eines Videos, welches den Einsturz des 47 Stockwerke hohen WTC 7 am späten Nachmittag des 11. Septembers 2001 zeigt. 46 Prozent waren nach dem 30 Sekunden dauernden Clip der Ansicht, dass es sich hier um eine kontrollierte Sprengung gehandelt habe.

Vor der Betrachtung des Videos fielen bestätigten die Ergebnisse, dass die Amerikaner die Dinge so sahen, wie sie in der offiziellen Version dargestellt werden: Nur 38 Prozent der Befragten haben generell Zweifel an der offiziellen Version von 9/11. Zehn Prozent glauben überhaupt nicht daran und zwölf Prozent sind sich nicht sicher. 46 Prozent wussten nicht einmal, dass damals ein drittes Gebäude einstürzte. Unter denen, die davon wussten, kannten nur 19 Prozent den Namen. Nach dem Betrachten des Clips wurde erneut befragt. Nach Betrachten des Videos waren 46 Prozent davon überzeugt, dass es sich hier um eine kontrollierte Sprengung handelte. Nur 28 Prozent glaubten an eine zerstörerische Wirkung des Feuers. 27 Prozent wollten anschließend keine Aussage mehr treffen. Dementsprechend sprechen sich 41 Prozent nun für eine neue Untersuchung aus. 21 Prozent lehnen das ab.

Gebäudeeinsturz sieht nicht natürlich aus

„Die Umfrage zeigt ganz deutlich, was wir bereits wussten“, so Richard Gage, Mitglied der Architektenvereinigung. Die meisten Menschen hätten nach der Betrachtung des Zusammenbruchs Schwierigkeiten, an einen Kollaps aufgrund von Feuer zu glauben. Der Gebäudeeinsturz sehe einfach nicht natürlich aus, sagt Gage. Seiner Ansicht nach seien alle Trägersäulen entfernt worden, um einen systematischen Fall herbeizuführen. Die Beweislage für eine kontrollierte Sprengung sei erdrückend. Je mehr Menschen etwas über das Gebäude 7 erfahren würden, desto größer würde auch das Verlangen nach einer neuen Untersuchung.

Die US-Regierungsbehörde National Institute of Standards and Technology (NIST) erklärte im Jahr 2008 in ihrem abschließenden Untersuchungsbericht, dass der strukturelle Zusammenbruch der Stahlrahmenkonstruktion aufgrund der Wärmeausdehnung geschah. Eine Sprengung wurde damals ausgeschlossen, da amtliche Hinweise dafür gefehlt hätten. Die Architektenvereinigung sieht das jedoch anders. Mittlerweile haben mehr als 2000 Kollegen eine entsprechende Petition unterzeichnet, die die Erklärungen der NIST infrage stellt. Anstoß nehmen die Fachleute nicht nur an der Computersimulation der Behörden, sondern auch an deren Weigerung die dazugehörigen Daten herauszugeben.

Die Online-Umfrage wurde von ReThink911 finanziert. Befragt wurden zwischen dem 27. und 29. August 2013 1194 Erwachsene. ReThink911 ist eine weltweite Kampagne, mit der die Architektenvereinigung eine breite Öffentlichkeit über die vermeintlichen Ungereimtheiten in der offiziellen 911-Theorie informieren will. Bis Ende September ist sie in elf Großstädten zu sehen. In Deutschland ist die Kampagne nicht aktiv. Finanziert wird das Ganze mit Hilfe von Spendengeldern in Höhe von 225.000 Dollar.

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