FDP: Mehr Integration in der EU, Schulden-Haftung ist kein Tabu

Die FDP ist in Euro-Fragen durch den Abweichler Frank Schäffler bekanntgeworden. Obwohl mehrere Abgeordnete Schäfflers Meinung zu teilen scheinen: Bei den Abstimmungen sind sie stets der Koalitions-Räson gefolgt.

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FDP - Antworten zur Frage: Welchen Weg soll die EU einschlagen: Mehr Abgabe von Souveränität an Brüssel oder Rückgabe von Souveränität an die Nationalstaaten, wie von den Briten gefordert? (Grafik: DWN, EU-Umfrage)

FDP – Antworten zur Frage: Welchen Weg soll die EU einschlagen: Mehr Abgabe von Souveränität an Brüssel oder Rückgabe von Souveränität an die Nationalstaaten, wie von den Briten gefordert? (Grafik: DWN, EU-Umfrage)

Die FDP verfolgt langfristig die Schaffung eines durch europaweite Volksabstimmungen legitimierten europäischen Bundesstaates. Ein Großteil der Befragten spricht sich für eine teilweise und nicht vollständige Verlagerung der Kompetenzen an die EU aus. 15% der befragten Abgeordneten treten für eine Rückverlagerung der Macht an die Nationalstaaten ein.

 

FDP - Antworten zur Frage: Soll es eine gemeinsame Haftung für die Schulden geben, oder soll jeder Nationalstaat für seine eigenen Schulden haften? (Grafik: DWN, EU-Umfrage)

FDP – Antworten zur Frage: Soll es eine gemeinsame Haftung für die Schulden geben, oder soll jeder Nationalstaat für seine eigenen Schulden haften? (Grafik: DWN, EU-Umfrage)

Fast 80% der befragten FDP-Abgeordneten sprechen sich gegen eine Schuldenhaftung in Form von Eurobonds und Altschuldentilgungsfonds aus. 22% sind für die Unterstützung der Krisenländer in Form des ESM und eine damit verbundene indirekte Schuldenhaftung.

 

Lesen Sie hier die Statements von den Abgeordneten aus der FDP-Fraktion.

Eine ausführliche Analyse der DWN-Umfrage finden sie in unserem Magazin (hier zum Abonnement).

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