Grüße aus Brüssel: Van Rompuy freut sich über Merkel-Sieg

EU-Ratspräsident Van Rompuy und Francois Hollande haben Angela Merkel ihre Glückwünsche ausgesprochen. Van Rompuy möchte die gute Zusammenarbeit mit Angela Merkel fortsetzen, Hollande hofft auf eine weitere Annäherung Deutschlands und Frankreichs.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Van Rompuy und Hollande freuen sich, Angela Merkel wieder auf dem EU-Parkett begrüßen zu dürfen. (Foto: EU Consilium)

Van Rompuy und Hollande freuen sich, Angela Merkel wieder auf dem EU-Parkett begrüßen zu dürfen. (Foto: EU Consilium)

Nach dem die CDU den Hochrechnungen zufolge ein sehr deutliches Ergebnis bei den Bundestagwahlen erzielt hat, kommen nun erste Reaktionen aus Europa. Schließlich heißt es: Wer etwas von Deutschland will, muss weiterhin mit Merkel verhandeln. Entsprechend positiv äußerte sich beispielsweise der EU-Ratspräsident Hermann von Rompuy zum Wahlsieg Merkels:

„Ich gratuliere Angela Merkel zum heutigen Wahlergebnis.

Ich bin sicher, dass die Bundesrepublik Deutschland und ihre neue Regierung weiterhin engagiert zum Aufbau eines friedlichen und wirtschaftlich erfolgreichen Europas beitragen werden, das allen Bürgern dient.

Ich freue mich darauf, meine enge Zusammenarbeit mit Angela Merkel weiterzuführen.“

Van Rompuy geht 2014 in Rente. Er hat sich diese im Budget gesichert. Seine Begegnungen mit Merkel werden daher künftig eher folkloristischen Charakter haben.

Kurz zuvor hatte der französische Präsident Francois Hollande Angela Merkel bereits gratuliert. „Der Präsident gratuliert Angela Merkel für ihren Erfolg bei der Bundestagswahl heißt es in einer Mitteilung des Präsidenten. Diese Glückwünsche „drücken die Bereitschaft aus, weiterhin unermüdlich an einer Annäherung zwischen Frankreich und Deutschland und einer weiterhin engen Zusammenarbeit zu arbeiten, um den Herausforderungen der europäischen Integration gerecht zu werden.“

Das Ergebnis sei ein deutliches Zeichen für die „massive öffentliche Unterstützung der deutschen Bevölkerung für Angela Merkel“, sagt der Chef des britischen Think Tanks Open Europe, Mats Persson.  Wie sich die Europa-Politik Deutschlands künftig entwickeln wird, ist für Open Europe unklar. Allerdings erwartet der Think Tank, dass es eher eine Fortsetzung der Schritt-für-Schritt-Politik geben wird. Persson glaubt jedoch, dass der überraschende Erfolg der Alternative für Deutschland (AfD) die Politik Merkels weiter beeinflussen wird – vor allem, wenn die AfD, wie angekündigt, bei der nächsten Europawahl antreten wird. Zum Eintritt in das EU-Parlament gibt es keine Fünf-Prozent-Hürde.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***


media-fastclick media-fastclick