Bundespräsident: Gauck beschäftigt Ex-Freundin als Beraterin

Bundespräsident Joachim Gauck beschäftigt seine ehemalige Lebensgefährtin als Beraterin im Amt des Bundespräsidenten. Das bestätigte das Amt des Bundespräsidenten den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.

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Bundespräsident Joachim Gauck beschäftigt seine ehemalige Freundin als Beraterin. Das Bundespräsidialamt bestätigte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten, dass die ehemalige Journalistin Helga Hirsch für den Bundespräsidenten arbeitet. Hirsch war mehrere Jahre die Lebensgefährtin von Gauck.

Die Arbeit ist nicht ehrenamtlich.

Die Sprecherin des Bundespräsidenten, Ferdos Forudastan, sagte auf Anfrage der Deutschen Wirtschafts Nachrichten, in welcher Form Hirsch beim Bundespräsidenten angestellt ist: „Frau Helga Hirsch ist nicht fest angestellt. Sie arbeitet punktuell dem BP zu: wenn mal bestimmte Projekte anstehen, beispielsweise bei der Vorbereitung von Reden, aber nicht bei allen Reden.“

Welchen Umfang die Tätigkeit genau hat, wusste die Sprecherin nicht einzuschätzen: „Wie viel Zeit sie genau arbeitet, kann man nicht sagen. Es sind manchmal ein paar Stunden im Monat und manchmal in der Woche.“

Die Beschäftigung von Hirsch ist zwar vom Steuerzahler finanziert. Allerdings hat Hirsch noch keine Rentenansprüche. Ferdos Forudastan: „Frau Hirsch ist nicht verbeamtet.“

Gauck hat in einer demnächst erscheinenden Biografie über zu viel Arbeit geklagt. Zugleich berichtet das Buch, dass Gauck offenbar ein leidenschaftlicher Frauen-Versteher ist (hier).

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