Deutschland: Mehr Arbeitslose, weniger freie Stellen

Im September ist die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr um 61.000 gestiegen. Auch die Zahl der Unterbeschäftigten hat zugenommen. Das größte Problem: Es gibt immer weniger Stellen. Selbst die Billigarbeitsplätze sind in Gefahr.

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Saisonbereinigt stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum August und 25.000 und im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 61.000. (Grafik: Bundesagentur für Arbeit, DWN)

Saisonbereinigt stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum August und 25.000 und im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 61.000. (Grafik: Bundesagentur für Arbeit, DWN)

Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich im September verschlechtert. Saisonbereinigt stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum August und 25.000 und im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 61.000, wie die offizielle Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt. Gleichzeitig ist auch die Zahl der freien Stellen zurückgegangen. Mit 446.000 bei der Bundesagentur gemeldeten Arbeitsstellen war dies im September ein Rückgang um 39.000 im Vergleich zum Vorjahr.

Zusätzlich zu der saisonbereinigt gestiegenen Zahl der Arbeitslosen ist auch die Zahl der Unterbeschäftigten ohne Kurzarbeit gegenüber dem Vorjahr gestiegen: um etwa 7.000 auf 3,793 Millionen. Und gegenüber August nahm auch die Zahl der „Teilnehme an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik“ zu.  Diese kletterte von 783.547 auf 800.280.

Vor allem für die älteren Menschen wird es zunehmend schwieriger, sich auf dem Arbeitsmarkt zu halten. Während die Zahl der Arbeitslosen zwischen 15 und 25 Jahren leicht zurückging, stieg die Zahl der über 50 –Jährigen gegenüber dem Vorjahr um mehr als 32.000 Arbeitslose an.

Saisonbereinigt stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum August und 25.000 und im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 61.000. (Grafik: Bundesagentur für Arbeit, DWN)

Saisonbereinigt stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum August und 25.000 und im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 61.000. (Grafik: Bundesagentur für Arbeit, DWN)


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