Traditionsunternehmen Loewe meldet Insolvenz an

Sinkende Umsätze und eine zu große, billige Konkurrenz aus dem Ausland haben dem Traditionsunternehmen zu schaffen gemacht. Das Amtsgericht Coburg hat dem Insolvenzverfahren zugestimmt. Loewe hofft nun auf Investoren. Erste Angebote gibt es bereits – abgesehen vom bayerischen Steuerzahler.

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Das deutsche Unternehmen Loewe leidet seit Jahren unter der Konkurrenz wie beispielsweise Samsung und LG Electronics auf dem Fernsehmarkt. Die herben Verluste der Vergangenheit und der zurückgegangene Umsatz haben zu einem Insolvenzantrag geführt. Diesem wurde am Dienstag vom Amtsgericht in Coburg zugestimmt: Ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung.

Im Halbjahresbericht sprach Loewe von einem Umsatzrückgang um 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Demzufolge „erzielte Loewe im ersten Halbjahr 2013 ein negatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von Minus 24,2 Millionen Euro, nach Minus 2,1 Millionen im Vorjahr“.

„Der Geschäftsbetrieb wird auch über den 1. Oktober 2013 hinaus in vollem Umfang fortgeführt“, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Auch der vom Vorstand eingeleitete Sanierungsprozess, der sich nun ganz auf den Abschluss der Investorengespräche konzentriere, werde unverändert fortgesetzt. Dem Unternehmen zufolge sind mittlerweile mehrere schriftliche Kaufangebote eingegangen. Ende August hatte zudem Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer angekündigt, Loewe auch mit Steuergeldern unter die Arme greifen zu wollen (hier).

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