USA: Annäherung im Schulden-Streit

Die Republikaner haben am Donnerstag eine auf sechs Wochen befristete Anhebung der US-Schulden-Obergrenze vorgeschlagen. Präsident Obama lehnte den Vorschlag ab. Beobachter glauben dennoch, dass der Vorschlag der erste Schritt zu einem Waffenstillstand zwischen den Parteien ist. Im Senats-Gebäude kam es zu einem Zwischenfall.

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Die Republikaner im US-Kongress wollen ohne Vorbedingungen und in gutem Glauben mit Präsident Obama über die Schulden-Obergrenze verhandeln. Sie haben angeboten, die Obergrenze für sechs Wochen zu erhöhen, um Zeit für einen Kompromiss zu finden.

Präsident Barack Obama lehnte den Vorschlag unterdessen ab, weil er keine Lösung für die Schließung der Regierungs-Behörden enthält. Wie die New York Times berichtet, sehen Beobachter in der Diskussion um eine vorübergehende Anhebung der Schulden-Grenze einen ersten Schritt zu einer Annäherung, die in einem Waffenstillstand zwischen den Parteien und Verhandlungen über die Schulden münden könnte.

Für Präsident Obama war die Lage in den vergangenen Tagen etwas ungemütlich geworden: Geldmarktfonds trennten sich US-Staatsanleihen (hier). Die Chinesen erinnerten den Präsidenten daran, wer in Amerika eigentlich das Sagen hat (hier).

Das Vorspiel zu einem Kompromiss, den am Ende beiden schweren Herzens schließen werden, hat begonnen.

Im Senats-Gebäude in Washington haben Anti-Monsanto Aktivisten Dollarscheine ausgestreut, um gegen die Käuflichkeit der Politik zu protestieren.

Niemand hob das Geld auf.

Anti Monsanto-Aktivisten warfen am Donnerstag Geldscheine von einem Balkon im Sentas-Gebäude in Washington. Sie riefen: Das ist Monsanto Geld. (Foto: Jared Gilmour via Twitter)

Anti Monsanto-Aktivisten warfen am Donnerstag Geldscheine von einem Balkon im Sentas-Gebäude in Washington. Sie riefen: Das ist Monsanto Geld. (Foto: Jared Gilmour via Twitter)

Niemand hob das Geld auf. Die Polizei musste es wegfegen. (Foto: Charlie Spiering via Twitter)

Niemand hob das Geld auf. Die Polizei musste es wegfegen. (Foto: Charlie Spiering via Twitter)

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