Fast Food kann bei Kindern Asthma auslösen

Das Essen von Burgern und Pommes macht nicht nur dick. Auch Asthma, Ekzeme oder Entzündungen der Nasenschleimhäute können bei zu häufigem Konsum auftreten. Kinder sind besonders gefährdet - weil die großen US-Firmen ihre Standorte gerne in die Nähe von Schulen verlagern.

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Fast Food ist gefährlich für Kinder und Jugendliche. Neben Übergewicht gibt es nämlich noch etliche andere Erkrankungen, die mit dem schnellen Essen in Zusammenhang gebracht werden können. Die Eltern sollten sich mit dem Thema beschäftigen: Schließlich haben es die großen Konzerne vor allem auf die Kinder abgesehen.

McDonald’s etwa sucht sich seine Standorte bewusst danach aus, wo Jugendliche und Kinder leicht abzugreifen sind. In Zeiten, in denen warme Mahlzeiten in Familien schon die Ausnahme sind, versucht die Kette, Standorte in der Nähe von Schulen für ihre Betriebsstätten zu finden.

Essen Kinder und Jugendliche drei Mal oder noch mehr Fast Food pro Woche, erhöht sich dadurch das Risiko, an Asthma, Ekzemen und Nasenschleimhaut-Entzündungen zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler der Universität Auckland (Neuseeland).

Dafür wurden Daten von über 181.000 Kindern im Alter von sechs bis sieben Jahren und von mehr als 319.000 Jugendlichen zwischen 13 und 14 Jahren ausgewertet. Die Kinder und Jugendliche kamen aus ganz verschiedenen Ländern und ihre Daten wurden im Rahmen der International Study of Asthma and Allergies in Childhood (ISAAC) zusammengetragen.

Die Menge ist ausschlaggebend

Hatten die Teilnehmer drei Mal oder häufiger Fast Food innerhalb einer Woche zu sich genommen, erhöhte sich bei den Jugendlichen das Risiko, an schwerem Asthma zu erkranken, um 39 Prozent. Bei den Kindern erhöhte sich das Risiko um 27 Prozent, wie die  Untersuchungen zeigten. Der Verzehr von Obst hingegen wirkte vorbeugend. Bei den Teilnehmern, die drei Mal oder häufiger Obst pro Woche gegessen haben, hatte sich das Risiko verringert, an Asthma, Ekzemen oder Nasenschleimhaut-Entzündungen zu erkranken. So sank es bei den Kindern um 14 Prozent und bei den Jugendlichen um 11 Prozent.

Transfette und Zucker

Fast Food enthält hohe Mengen an so genannten Transfettsäuren. Beim Erhitzen von gehärtetem Fett entstehen künstliche Transfette. Oft werden pflanzliche Öle gehärtet (hydrogeniert), um sie länger haltbar machen. Vor allem frittierte Lebensmittel enthalten Transfette. Diese können sogar das Krebsrisiko erhöhen (hier). Aber auch jede Menge Zucker ist im Fast Food zu finden, vor allem in den dazugehörigen Soft-Drinks (mehr hier).

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