Schweizer Nationalbank warnt vor Immobilien-Blase

Die SNB sieht die Gefahr der Überhitzung bei Immobilien. Die Ursache liegt in den niedrigen Zinsen der EZB – die auch für die Schweiz von Bedeutung sind.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Nach der überraschenden Zinssenkung in der Euro-Zone bleiben die Zinsen auch in der Schweiz niedrig. „Die Zinsen bleiben effektiv tief im Moment. Sie bleiben auch für die Schweiz tief“, sagte der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, am Freitag bei einer Medienkonferenz in Zürich. Vor diesem Hintergrund sei die Gefahr eine Überhitzung des Immobilienmarkts nicht auszuschließen. „Das bedeutet, dass wir weiterhin ein Umfeld haben, das die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt in eine Richtung begünstigt, wo es eben Blasen geben kann“, erklärte Jordan.

Die EZB-Zinssenkung sei für die SNB nicht völlig überraschend gekommen, erklärte der Notenbankchef weiter: „Die EZB kann sich expansive Geldpolitik leisten.“
Die Europäische Zentralbank hatte den Leitzins am Donnerstag unerwartet um einen Viertelpunkt auf das Rekordtief von 0,25 Prozent gesenkt.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick