Nach Atomgesprächen: Iranischer Vizeminister in Teheran erschossen

Der Vize-Industrieminister des Iran, Safdar Rahmatabadi, wurde bei einem Attentat getötet. Der Täter soll sich zum Tatzeitpunkt im Auto des Opfers befunden haben. Ein politisches Motiv für das Attentat schließen die Ermittler bisher aus.

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Der stellvertretende iranische Industrieminister, Safdar Rahmatabadi, ist bei einem Attentat ums Leben gekommen. Er wurde am Sonntagabend in seinem PKW erschossen.

Der Täter konnte fliehen. Er soll sich im Auto des Ministers befunden haben. Nach ersten Erkenntnisse soll es zu keinem Handgemenge oder Kampf zwischen Rahmatabadi und dem Täter gekommen sein, berichtet Al Jazeera.

Ein iranischer Polizei-Sprecher sagte der Islamic Republic News Agency (IRNA).

„Untersuchungen haben gezeigt, dass zwei Schüsse innerhalb des Wagens abgefeuert wurden. Zwei Patronenhülsen wurden im Auto sichergestellt. Der Attentäter war mit großer Wahrscheinlichkeit im Auto und sprach mit Rahmatabadi.“

Weiterhin berichtet die iranische Nachrichtenagentur Fars News Agency (FNA), dass die beiden Schüsse die Brust des Vizeministers trafen. Ein weiterer dritter Schuss traf Rahmatabadi im Kopf.

Unklar ist, ob die Ermordung Rahmatabadis im Zusammenhang mit den Genfer Verhandlungen über das iranische Atomprogramm steht. Diese wurden am Sonntag ergebnislos auf den 20. November vertagt.

Der Polizeiermittler Alireza Mehrabi hält einen Mord aus persönlichen Motiven für wahrscheinlicher. Ein politisches Tatmotiv schließe er aus, berichtet news24 mit Berufung auf IRNA.

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