EU-Vizepräsident stand bei tödlichem Unfall unter Drogeneinfluss

Alexander Alvaro stand bei seinem Autounfall unter Kokaineinfluss. Er fuhr mit voller Geschwindigkeit auf ein bereits verunglücktes Auto auf. Der 21-jährige Fahrer kam dabei ums Leben, zwei weitere Jugendliche wurden schwer verletzt.

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Der Vizepräsident des EU-Parlaments, Alexander Alvaro (FDP), stand bei seinem schweren Verkehrsunfall im Februar unter Drogeneinfluss.

„Ob aber die Menge strafrechtlich von Relevanz ist, ist Gegenstand der Untersuchungen“, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer. Ein ergänzendes Gutachten wurde in Auftrag gegeben.

Bremer bestätigte einen entsprechenden Bericht der Bild-Zeitung. Die Blutuntersuchung des Politikers nach dem Unfall habe unzweifelhaft Rückschlüsse auf Kokain ergeben, schrieb das Blatt unter Berufung auf eigene Informationen.

„Wir stellen die Befunde der Staatsanwaltschaft ausdrücklich nicht in Abrede. In jedem Fall haben sie keine strafrechtliche Relevanz“, so Alvaros Anwalt Achim Doerfer zur Zeitung.

Bei dem Unfall auf der  A1 zwischen Burscheid und Leverkusen war Alvaro gegen ein verunglücktes Auto geprallt, dessen 21-jähriger Fahrer starb. Alvaro wurde schwer verletzt und lag wochenlang im Koma.

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