FDP-Jugend will Hunde und Katzen schlachten

Die Jungen Liberalen von Sachsen –Anhalt fordern die Aufhebung des Schlachtverbots für Hunde und Katzen. In anderen Kulturen werden die Tiere auch gegessen – Deutschland müsse seine Moral-Vorstellungen ändern.

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Die Jungen Liberalen von Sachsen-Anhalt wollen besonders liberal sein: In einem Beschluss, der auf der Website der Partei im Programm steht, fordert die Nachwuchsorganisation der FDP: „Schlachtverbote aufheben – Auch Hunde kann man essen: Die Jungen Liberalen fordern die Aufhebung des Schlachtverbots für Hunde und Katzen“. Viel mehr steht da nicht – vermutlich haben die FDPler nach einem Protest-Sturm im Internet kalte Füße bekommen. Immerhin stammt der Beschluss aus dem Juni.

Der Kölner Express hat es noch geschafft, eine Begründung zu erfahren. Das Blatt schreibt:

„Zur Begründung führen die Jungliberalen allen Ernstes an, dass das Schlachtverbot ,lediglich durch merkwürdige Moralvorstellungen zu erklären‘ sei. ,Vielmehr stellt dieses Verbot eine Diskriminierung anderer Kulturen dar, in denen Fleisch der genannten Tiere als Delikatesse gilt.‘“

Der Landesvorsitzende Steffen Lucke (nicht zu verwechseln mit Bernd Lucke von der AfD) sagte, dass diese Forderung „ein sehr liberaler Ansatz“ sei.

Das stimmt.

Noch liberaler wäre es jedoch, die „Diskriminierung anderer Kulturen“ zu stoppen, deren Speiseplan noch weitergehend ist.

Guido und die Menschenfresser: Vielleicht schafft die FDP mit diesem Slogan die Rückkehr in den Bundestag.


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