Europas Banken brauchen wieder mehr Geld von der EZB

Europas Banken haben bei der EZB 97 Milliarden Euro als neue Liquidität abgerufen. Dies ist deutlich mehr als im Vormonat. Offenbar wollen die Banken bei der Jahresend-Sause an den Börsen mitzocken.

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Die Banken in der Euro-Zone haben sich bei der EZB wieder mit etwas mehr Liquidität versorgt als zuletzt. Wie aus den EZB-Daten hervorging, orderten 78 Banken am Dienstag 97,21 Milliarden Euro und damit deutlich mehr als in der vorigen Woche, als die EZB ihnen 86,88 Milliarden Euro zugeteilt hatte.

Zugleich boten die Banken der Notenbank mit 157,754 Milliarden Euro etwas weniger Geld zur Anlage an, als von der EZB gewünscht. Sie hatte den Banken 184 Milliarden Euro zum Leitzins von 0,25 Prozent für sieben Tage abnehmen wollen. Händler führten den Liquiditätsbedarf der Banken vor allem auch auf steuertechnische Faktoren zurück. Zudem wollten sich offenbar viele Banken über zum Monatsende mit Liquidität eindecken.

Die Tagesgeldsätze zogen in der laufenden Woche entsprechend auf 0,10 bis 0,15 Prozent an. „Mit Beginn des neuen Monats nächste Woche dürfte sich das aber wieder legen“, erklärte ein Händler. Nachfolgend die von der Europäischen Zentralbank (EZB) veröffentlichten Geldmarktdaten im Euro-System:

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