China stellt Audi wegen zu hoher Preise an den Pranger

Ungemach für Audi in China: Das chinesische Staatsfernsehen attackiert den Autokonzern wegen überhöhter Preise bei Reparaturen. Solche Attacken bedeuten meist Ärger für westliche Konzerne.

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Das chinesische Staatsfernsehen wirft der VW-Tochter Audi und anderen ausländischen Autobauern überhöhte Reparaturpreise für Kunden in der Volksrepublik vor. In der am Mittwoch ausgestrahlten Sendung von CCTV wurden auch Subaru aus Japan und die Gruppe Jaguar Land Rover genannt, die zum indischen Tata-Konzern gehört. Dem Bericht zufolge sind die Hersteller bei Reparaturen zurückhaltend und bestehen stattdessen den Austausch von Teilen, der mehr kostet. „Mit absurd überhöhten Preisen ist China zu einer Goldgrube für ausländische Autohersteller geworden“, hieß es.

Jaguar Land Rover erklärte, man halte sich bei der Preispolitik streng an chinesische Vorgaben. Subaru äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen. Audi stellte eine Erklärung in Aussicht.

Die chinesischen Behörden gehen zurzeit gegen Unternehmen wegen mutmaßlich überhöhter Preise und Marktbeherrschung vor. CCTV hat schon mehrmals internationale Konzerne angegriffen. So wurden Apple und Samsung Electronics ein unfairer Kundendienst und Starbucks überhöhte Preise vorgeworfen.

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