Frankreich: Militäreinsatz in Zentralafrika hat begonnen

Nach Mali ziehen die Franzosen nun in der Zentralafrikanischen Republik in den Krieg. Paris will den Bürgerkrieg in der ehemaligen Kolonie zu seinen Gunsten beeinflussen.

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Der französische Militäreinsatz in der Zentralafrikanischen Republik ist am Freitag angelaufen. „Die Operation hat faktisch begonnen“, sagte Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian dem Hörfunksender RFI zu Patrouillen in der Hauptstadt Bangui. Am Morgen kamen weitere Truppen an und damit nur Stunden, nachdem der UN-Sicherheitsrat grünes Licht für den Einsatz in der vom Bürgerkrieg bedrohten ehemaligen Kolonie gegeben hatte. Der Zentralafrikanischen Republik droht eine landesweite religiöse und ethnische Spaltung, nachdem muslimische Rebellen im März Präsident Francois Bozize stürzten. In dem Land gibt es zahlreiche Bodenschätze, darunter Gold und Diamanten.

Frankreich hatte bis Donnerstag 640 Soldaten am Flughafen von Bangui stationiert. Ihre Zahl sollte sich in den kommenden Tagen durch die Verlegung von Einheiten aus den Nachbarstaaten verdoppeln. Es ist nach Mali der zweite französische Militäreinsatz in Afrika in diesem Jahr.

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