Schweiz: Notenbank bleibt bei Euro-Mindestkurs

Die Schweizer Notenbank hält am Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro fest. Wenn nötig, würde sie dafür Devisen in unbeschränkten Höhen kaufen. Die Schweizerische Nationalbank bleibt hingegen bei ihrer Nullzinspolitik und rechnet mit einem Wirtschaftswachstum von bis zu zwei Prozent.

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Die Schweizer Notenbank hat ihre Wechselkurspolitik gegenüber dem Euro bekräftigt. Sie halte am Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro fest und stehe bereit, diesen wenn nötig durch den Kauf von Devisen in unbeschränkter Höhe durchzusetzen, teilte die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Donnerstag mit. Bei Bedarf will die Zentralbank weitere Maßnahmen ergreifen.

An ihrer Nullzinspolitik hält die SNB ebenfalls fest. Sie lässt das Zielband für den Dreimonats-Libor unverändert bei null bis 0,25 Prozent.

Die Währungshüter rechen im kommenden Jahr mit einer Wachstumsbeschleunigung. Das Bruttoinlandsprodukts (BIP) dürfte um rund zwei Prozent wachsen. Für dieses Jahr rechnen die Währungshüter weiterhin mit einem Wirtschaftswachstum von 1,5 bis 2,0 Prozent.

Die SNB rechnet im kommenden Jahr mit 0,2 (bisherige Prognose: 0,3) Prozent Teuerung, nach einem Preisrückgang von 0,2 (bisherige Prognose: minus 0,2) Prozent in diesem Jahr. 2015 geht die Notenbank dann von 0,6 (bisherige Prognose: 0,7) Prozent Preisanstieg aus.

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