CDU: Pofalla geht, Schäuble bleibt

Wolfgang Schäuble macht sein Job Spaß- also bleibt er. Ronald Pofalla will mehr Zeit mit seiner Lebensgefährtin verbringen - für solche Wünsche gibt es die steuerfinanzierte, ausklingende Arbeitszeit - also geht er.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bleibt auch die kommenden Jahre Bundesfinanzminister – zumindest aus deutscher Sicht: Sollte sich in Brüssel für Schäuble eine neue Perspektive ergeben, könnte sich das im Laufe der nächsten Gesetzgebungsperiode noch ändern. Beobachter halten dies jedoch für unwahrscheinlich. Schäuble hat das Finanzministerium im Griff und in der Krise auf dieser Position mindestens so viel Macht wie Angela Merkel. Die Arbeit mache ihm immer noch Spaß, sagt Schäuble bei jeder sich bietenden Gelegenheit.

Kanzleramtschef Ronald Pofalla wird Medienberichten zufolge der neuen Bundesregierung nicht mehr angehören. Der langjährige Vertraute von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe sich aus persönlichen Gründen für einen Rückzug entschieden, berichteten mehrere Medien übereinstimmend. Pofalla wolle in Zukunft mehr Zeit mit seiner Lebensgefährtin verbringen. Mehrere Versuche der Kanzlerin, ihren 54-jährigen Vertrauten noch umzustimmen, seien ohne Ergebnis geblieben. Pofalla arbeitete über Jahre hinweg eng mit Merkel zusammen, zunächst als CDU-Generalssekretär von 2006 bis 2009 und danach als Chef des Bundeskanzleramts. Neuer Kanzleramtschef soll den Berichten zufolge der bisherige Umweltminister Peter Altmaier (CDU) werden.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***


media-fastclick media-fastclick