Das Ende eines Hypes: Jugendliche wenden sich von Facebook ab

Für 16- bis 18-Jährige wird Facebook immer uninteressanter. Die Jugendlichen verlassen die Plattform, weil ihre Eltern Facebook für sich entdecken. Der Marktführer der sozialen Netzwerke gerät in die Demografie-Falle, weil die jungen Mitglieder zu Alternativ-Diensten abwandern.

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Eltern und andere ältere Facebook-Nutzer vertreiben die jungen Mitglieder. Für 16- bis 18 Jährige ist eine Freundschaftsanfrage der Mutter der häufigste Anlass, Facebook zu meiden. Sie nutzen lieber andere Social-Media-Dienste wie WhatsApp, Twitter oder Instagram. Das ergab die von der EU mitfinanzierte Global Social Media Impact Studie.

Facebook habe keine Zukunft, so Daniel Miller, Professor für materielle Kultur und ein Autor der Studie. 2014 werde ein hartes Jahr für das Unternehmen.

„Die Studie hat gezeigt, dass Facebook in Großbritannien nicht nur am Abgleiten ist. Facebook ist faktisch tot und begraben. Junge Menschen wollen damit gar nicht mehr in Verbindung gebracht werden. Sie wenden sich in Scharen ab, während ihre Eltern Facebook weiter nutzen“, so Miller in einem Kommentar zur Studie.

Diese Entwicklung wird Facebook vor Herausforderungen stellen. Das Unternehmen braucht die Jugendlichen als Zielgruppe für ihre Werbepartner.

Mark Zuckerberg verkaufte im Dezember Facebook-Aktien im Wert von rund 2,3 Milliarden Dollar (mehr hier). Momentan steht die Aktie bei 41,28 Euro und damit nur knapp unter dem Jahreshoch von 42,51 Euro.

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