Frankreichs Verfassungsrat billigt Reichensteuer

Der französische Verfassungsrat billigt die umstrittene Reichensteuer von rund 75 Prozent. Die Abgabe ist ein zentrales Projekt von Präsident Francois Hollande. Den ersten Anlauf zur Einführung der Steuer hatte das Verfassungsgericht verhindert.

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Der französische Verfassungsrat hat am Sonntag grünes Licht für die umstrittene Reichensteuer von rund 75 Prozent gegeben.  Den ersten Anlauf zur Einführung der Steuer hatte das Verfassungsgericht verhindert.

Zunächst war geplant gewesen, Empfänger von Millioneneinkommen direkt zu besteuern. Die neue, nun genehmigte Version sieht vor, dass die Unternehmen auf von ihnen gezahlte Gehälter von über einer Million Euro im Jahr 75 Prozent Steuern abführen. Eigentlich liegt der Steuersatz bei lediglich 50 Prozent. Mit Sozialabgaben steigt der Betrag aber wieder auf rund 75 Prozent.

Der Rat kann Gesetze für ungültig erklären, sollten sie gegen die Verfassung verstoßen. Die Pläne für die „Millionärssteuer“ hatten in Frankreich insbesondere Profi-Fußballvereine aufgebracht. Diese hatten mit Streiks gedroht.

 

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