Wegen Zins-Manipulationen: Pimco macht mit Staatsanleihen Verluste

Die Allianz-Tochter Pimco ist wegen Verlusten bei Wetten auf Staatsanleihen schwer unter die Räder gekommen. Das Unternehmen meldet den höchsten Verlust seit 1994.

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Der weltgrößte Anleihefonds Pimco Total Return hat 2013 den höchsten Verlust seit 1994 verzeichnet. Das geht aus Daten des Analysehauses Morningstar vom Donnerstag hervor. Der von der Anleihelegende Bill Gross verwaltete Fonds verbuchte im vergangenen Jahr ein Minus von knapp zwei Prozent. Das ist zugleich der erste Rückgang seit 1999. Grund für den Wertverlust sind Fehlspekulationen mit US-Staatsanleihen. Deren Kurse gaben nach, da Investoren auf eine Verringerung der milliardenschweren Bondkäufe durch die US-Notenbank Federal Reserve spekulierten. 1994 hatte das Minus von 3,6 Prozent betragen.

Der Total Return Fund ist etwa 244 Milliarden Dollar schwer. Die Pacific Investment Management Company (Pimco) ist eine Allianz-Tochter. Viele Anleger am Kapitalmarkt schauen genau auf die Investments des Fonds, der sich in den vergangenen Jahren aber nicht mehr so gut entwickelt hat und deswegen hohe Mittelabflüsse verzeichnete.

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