Russland stoppt Gebrauchtwagen aus Japan wegen Radioaktivität

Die russische Verbraucherschutzbehörde verbietet die Einfuhr von radioaktiv verseuchten Fahrzeugen aus Japan. Mehr als 130 solcher Gebrauchtwagen wurden an der Grenze zurückgewiesen. Die Regierung in Moskau will wegen der Atom-Katastrophe von Fukushima kein Risiko eingehen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Die russische Verbraucherschutzbehörde Rospotrebnadzor verbietet die Einfuhr japanischer radioaktiv verseuchter Gebrauchtwagen. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 130 Autos zurückgewiesen.

2013 entdeckte die Verbraucherschutzbehörde 165 Frachten mit erhöhter Strahlung, hauptsächlich Gebrauchtwagen und Ersatzteile.

Die Behörde verwies darauf, dass auch drei Jahre nach der Katastrophe von Fukushima radioaktives Wasser austrete. Deswegen kontrolliere die Behörde auch intensiv die Einfuhr von japanischem Fisch nach Russland. Bislang lagen die Lebensmittel unter dem gesetzlichen Grenzwert für Radioaktivität, die von der Zollunion von Russland, Weißrussland und Kasachstan festgelegt wird, berichtet RT.

Gleichzeitig bereiten sich auch die USA auf die Folgen der Atomkatastrophe vor. Das US-Gesundheitsministerium hat jetzt 14 Millionen Jod-Tabletten bestellt (mehr hier). Berechnungen zeigen, dass eine Welle mit erhöhter Radioaktivität aus Fukushima in diesem Jahr die Westküste der USA erreichen wird.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick