Schäuble warnt vor Finanzblasen durch Niedrigzinsen

Wolfang Schäuble kritisiert die US-Notenbank Fed wegen der lockeren Geldpolitik. Die niedrigen Leitzinsen könnten Spekulationsblasen wachsen lassen. Er fordert, das Übermaß an weltweiter Liquidität genau zu beobachten.

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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat vor Verwerfungen in der Weltwirtschaft wegen der niedrigen Leitzinsen gewarnt. Der CDU-Politiker sagte am Mittwoch nach einem Treffen mit seinem US-Kollegen Jack Lew in Berlin, das Übermaß an weltweiter Liquidität müsse genau beobachtet werden.

„Ich habe gesagt, dass wir darin übereinstimmen, dass wir die Gefahr neuer Blasenbildung sorgfältig überwachen müssen.“ Lew äußerte sich vor Journalisten nicht zur Geldpolitik der Zentralbanken.

Es müsse weltweit für mehr Wachstum und Beschäftigung gesorgt werden, betonte der US-Finanzminister (mehr hier). Er fügte hinzu, Deutschland sei auf dem richtigen Weg zu einem ausbalancierten Wirtschaftswachstum.

Die neue Koalition in Berlin und die US-Regierung setzen in der Finanzpolitik unterschiedliche Akzente. Schäuble kritisiert damit indirekt auch die US-Notenbank Fed, die wegen des schwachen US-Wachstums die Wirtschaft mit billigem Geld flutet.

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