Papst Franziskus will Syrien-Konflikt beilegen

Papst Franziskus fordert neue politische Anstrengungen für ein Ende des Syrienkonflikts. Die für den 22. Januar geplante Syrien-Konferenz in der Schweiz müsse den ersehnten Frieden bringen.

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Papst Franziskus hat neue politische Anstrengungen für ein Ende des Syrienkonflikts angemahnt. Er hoffe, die für den 22. Januar geplante Syrien-Konferenz in der Schweiz werde den Beginn des ersehnten Friedensprozesses markieren, sagte Franziskus am Montag in seiner jährlichen Rede zur Lage der Welt. „Wir müssen den politischen Willen, diesen Konflikt zu beenden, erneuern.“

Vor dem diplomatischen Korps des Vatikans, dem Vertreter aus 180 Ländern angehören, verurteilte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche zugleich die allgemeine Gleichgültigkeit gegenüber der Flüchtlingsnot. Flüchtlinge die im Nahen Osten und Afrika in Camps ausharrten, würden „nicht länger als Menschen, sondern lediglich als namenlose Statistik wahrgenommen“, so Franziskus.

Seit Beginn des Aufstands gegen Präsident Baschar al-Assad vor fast drei Jahren sind in Syrien mehr als 100.000 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als zwei Millionen Menschen sind ins Ausland geflohen, mehr als vier Millionen im Land selbst auf der Flucht.

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