Autokrise in Europa: Opel kann Absatz nicht steigern

Der Absatz des Rüsselsheimer Autobauer stagnierte 2013 bei gut einer Million Fahrzeug. Zusammen mit der britischen Schwestermarke Vauxhall baute Opel jedoch seinen Marktanteil in Europa von 5,59 auf 5,61 Prozent leicht aus.

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Opel ist wegen der Autokrise in vielen Ländern Europas im vergangenen Jahr mit seinen Verkaufszahlen nicht vom Fleck gekommen.

Der Absatz des Rüsselsheimer Autobauers, der zweitgrößten Pkw-Marke im Imperium des amerikanischen GM-Konzerns, stagnierte 2013 bei 1,064 Millionen Fahrzeugen, wie Opel am Dienstag mitteilte. Allerdings habe die Marke mit dem Blitz erstmals seit 14 Jahren wieder Marktanteile gewonnen.

Zusammen mit der britischen Schwestermarke Vauxhall bauten die Rüsselsheimer ihren Anteil in Europa von 5,59 auf 5,61 Prozent marginal aus. „Vor allem unsere neuen Autos wie Adam, Cascada und Mokka haben dazu beigetragen, dass wir uns trotz des schwierigen Marktumfelds steigerten“, sagte Vertriebsvorstand Peter Christian Küspert.

Ungeachtet der stagnierenden Verkaufszahlen ihrer Rüsselsheimer Tochter steigerte der größte amerikanische Autobauer General Motors (GM) 2013 seine Auto- und Kleinlaster-Verkäufe. Florierende Geschäfte auf den beiden weltgrößten Automärkten China und USA bescherten GM ein Absatzplus von vier Prozent auf 9,715 Millionen Fahrzeuge.

In der Volksrepublik belief sich das Plus sogar auf 11 Prozent, in den USA auf 7 Prozent. Diese Entwicklung habe geholfen, die schwierigen Bedingungen in Europa sowie in Teilen Südamerikas und Asiens zu meistern, sagte GM-Finanzchef Dan Ammann.

Der Rivale Volkswagen verkaufte im vergangenen Jahr mehr als 9,7 Millionen Wagen und damit 5 Prozent mehr als 2012. Details nannte der europäische Marktführer nicht. In den Zahlen sind auch die Lkw-Töchter Scania und MAN enthalten.

Die Nummer drei der Branche will bis 2018 zum weltweiten Branchenprimus aufsteigen. Dies ist gemessen am Absatz derzeit Toyota. Die Japaner werden erst im Laufe des Monats Absatzzahlen veröffentlichen.

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