Razzia bei Subunternehmer der Deutscher Bahn

Die Bundespolizei hat mit einer Razzia in elf Städten gegen ein von der Deutschen Bahn beauftragtes Unternehmen wegen Betrugs ermittelt. Der 49-jährige beschuldigte Firmeninhaber soll bei der Absicherung von Baustellen der Bahn mehr Leistungen abgerechnet als erbracht haben, so die Bundespolizeidirektion Stuttgart am Dienstag.

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Die Bundespolizei hat mit einer Razzia in elf Städten gegen ein von der Deutschen Bahn beauftragtes Unternehmen wegen Betrugs ermittelt. Der 49-jährige beschuldigte Firmeninhaber soll bei der Absicherung von Baustellen der Bahn mehr Leistungen abgerechnet als erbracht haben, erklärte die Bundespolizeidirektion Stuttgart am Dienstag. Die zusätzlichen Gewinne habe er über sein Unternehmenskonglomerat dann abgezogen. Dabei sei der Bahn ein erheblicher Schaden entstanden, den die Polizei jedoch nicht bezifferte.

Die Ermittlungen kamen bereits im August nach einem anonymen Hinweis an die Bahn ins Rollen. Die Polizei war nun mit 300 Beamten im Einsatz und durchsuchte eine Privatwohnung sowie fünf Firmensitze im Raum Stuttgart, in Karlsruhe und Berlin. Die Bahn erklärte, es gebe immer wieder Probleme mit Unternehmen, die nicht korrekt abrechneten. „Es laufen schon etliche Verfahren gegen Firmen, die im Niedriglohnsektor für die Bahn arbeiten“, sagte ein Sprecher.

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