Shanghai erlässt Notfallpläne gegen Smog

Im vergangenen Monat hatte Shanghai mit neuen Rekorden bei der Feinstaubbelastung zu kämpfen. Deshalb wurden nun neue Notverordnungen erlassen. Bei besonders starker Luftverschmutzung können künftig Schulen geschlossen und das Autofahren untersagt werden.

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Chinas Wirtschaftsmetropole Shanghai hat im Kampf gegen die Luftverschmutzung neue Notfallpläne erlassen. Sollte die Smog-Belastung zu hoch werden, können künftig Schulen geschlossen und das Autofahren verboten werden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch. Die Stadt habe die Pläne geprüft und ihnen zugestimmt. Vor allem Shanghai hatte im vergangenen Monat mit Rekorden bei der Feinstaubbelastung zu kämpfen, während die Luft in der üblicherweise stärker belasteten Hauptstadt Peking relativ sauber war.

Die bisherigen Bemühungen der Regierung, die Luftqualität zu verbessern, waren wenig erfolgreich, obwohl zum Teil drastische Konsequenzen bis hin zur Verhängung der Todesstrafe drohen können. Vor allem auf lokaler Ebene werden die Vorschriften nur lückenhaft durchgesetzt, da die Behörden auf Steuern angewiesen sind, die sie von umweltschädlichen Industrieunternehmen erhalten. Zuletzt setzte die Regierung wegen ausbleibender Erfolge strengere Zielvorgaben.

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