Jamie Dimon: Strafen gegen JPMorgan waren „unfair“

JPMorgan-Chef Dimon kritisiert die Strafen im Umfang von 20 Milliarden Dollar, die seine Bank 2013 an die Behörden zahlen musste. Er sei nur deshalb einen Vergleich mit den Behörden eingegangen, weil ein Kampf vor Gericht lange dauern und schlimm enden kann.

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JPMorgan-Chef Jamie Dimon hält einen Großteil der milliardenschweren Strafen gegen die größte US-Bank für ungerechtfertigt.

„Ich denke, vieles davon war unfair, aber ich werde nicht ins Detail gehen“, sagte der Banker in einem Interview des TV-Senders CNBC am Rande des Wirtschaftsgipfels im schweizerischen Davos. Die meisten Zahlungen solle der Konzern für Geschäfte leisten, die bereits vor der Finanzkrise abgewickelt worden seien.

Die Fehler in der Vergangenheit haben JPMorgan 2013 Strafzahlungen von fast 20 Milliarden Dollar gekostet. Allein für fragwürdige Hypotheken-Geschäfte zahlte das Institut 13 Milliarden Dollar.

JPMorgan habe „zwei wirklich schlechte Optionen“, sich zu vergleichen oder vor Gericht zu kämpfen, so Dimon. Verfahren könnten aber drei oder vier Jahre dauern und auch schlimm enden. Das würde dem Unternehmen schaden. Dimon steht wegen der vielen Skandale seines Instituts auch persönlich unter Druck.

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