Steuer-Streit: Credit Suisse liefert Kundendaten an USA

Im Steuerstreit mit den USA kooperiert Credit Suisse mit den US-Behörden. Die Schweizer Großbank hat den Amerikanern bereits große Mengen an Kundendaten geliefert. So will sie im Verfahren wegen Beihilfe zu Steuerhinterziehung eine geringere Strafe aushandeln.

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Credit Suisse (CS) könnte den Steuerstreit mit den USA einem Zeitungsbericht zufolge noch im ersten Halbjahr 2014 beilegen. Die Schweizer Großbank befinde sich in einem frühen Stadium von Verhandlungen mit dem US-Justizministerium, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf einen Insider.

Eine Vergleichszahlung dürfte sich auf über 800 Millionen Dollar belaufen, hieß es weiter.

Die USA ermitteln gegen Credit Suisse und rund ein Dutzend weitere Schweizer Banken wegen Beihilfe zu Steuerhinterziehung. Credit Suisse kooperiert mit den US-Behörden und hat bereits große Mengen an Daten zum Geschäft sowie zu Kunden und Mitarbeitern geliefert.

Der nächste wichtige Schritt hin zu einer Einigung ist die Aushandlung einer Strafe. Credit Suisse hat für diesen Fall bereits knapp 300 Millionen Franken zur Seite gelegt.

Das US-Justizministerium macht seit Jahren Jagd auf Schweizer Institute und Banker. Das erste Ziel war die Großbank UBS, die sich 2009 mit der Zahlung von 780 Millionen Dollar von einer Strafverfolgung freikaufte. Laut Wall Street Journal dürfte Credit Suisse mehr als UBS bezahlen müssen.

Weder CS noch das US-Justizministerium wollten sich zu dem Bericht äußern. Im November hatte CS-Chef Brady Dougan zur Lösung des Steuerstreits erklärt: „Wir tun, was wir können…Aber es ist für mich unmöglich zu sagen, wann es zu einer Lösung kommt.“

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