Künstliches Marihuana löst Krampf-Anfälle aus

Synthetisch hergestelltes Marihuana löst Herzrasen und Krampfanfälle aus. Die künstliche Droge wirkt Tausend Mal stärker auf die Rezeptoren als natürliches Marihuana. Mediziner warnen vor den Folgen des Konsums.

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Nach einem massiven Anstieg von Vergiftungen bei Marihuana-Konsumenten in Colorado warnen Mediziner vor neuen, synthetisch hergestellten Cannabinoiden.

Die Ärzte behandelten zunehmend Patienten mit Bewusstseinsveränderungen, Krampfanfällen und körperlicher Unruhe. Die Patienten bekamen Herzrasen, ein paar Stunden später verlangsamte sich der Herzschlag besorgniserregend.

So soll bei jedem zehnten Patienten die Herzfrequenz auf unter 50 Schläge pro Minute gefallen sein. Die Heftigkeit der Symptome überraschte die Mediziner, berichtet das Ärzteblatt. Das als „Black Mamba“ „K2“ oder „Spice“ verkaufte künstliche Marihuana enthielt ein bisher nicht bekanntes Cannabinoid. Der Stoff kann derzeit von normalen Laboren weder im Blut noch im Urin nachgewiesen werden.

In Colorado ist es seit dem ersten Januar 2014 legal, Cannabis zu kaufen und zu privaten Zwecken zu konsumieren. Zum Jahreswechsel starteten über drei Dutzend Geschäfte mit dem Verkauf der Droge. Die Zahl der Verkaufsstellen wird in den nächsten Monaten explodieren, wenn Engpässe bei der Vergabe der Lizenz abgearbeitet worden sind (mehr hier).

Das synthetische Cannabinoid tauchte bereits in Europa auf. Eine Londoner Firma vertrieb es legal ab dem Jahr 2006. In Deutschland wurde „Spice“ ab 2009 verboten.

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