Banken schnüffeln: Kommunisten als Bank-Kunden unerwünscht

Die Commerzbank sperrt einer Frau das Konto, die seit 45 Jahren Kundin ist. Ihr Sohn ist Sprecher der Deutschen Kommunistischen Partei in München und hatte eine Vollmacht für das Konto.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Die Commerzbank kündigte einer 62-Jährigen das Konto. Die Frau war 45 Jahre Kundin bei der Bank, ihr Sohn hatte eine Vollmacht für das Konto. Der Verdacht der Frau: Die Kündigung kam, weil ihr Sohn Sprecher der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) in München ist.

Im Dezember hatte die Bank die Frau aufgefordert, die Vollmacht für das Konto zu ändern. Auf Nachfrage, warum das gewünscht wird, erhielt die Kundin keine Auskunft – sondern einige Tage später die komplette Kündigung des Kontos, berichtet die SZ.

Über Banken in ihrer jetzigen Form hatte sich der Sohn mehrfach negativ geäußert. Er fordert, die Banken generell zu vergesellschaften. Im Internet kursiert ein Video aus dem Jahr 2011, in dem er sich speziell auf die Commerzbank und deren benötigten Staatshilfen bezieht.

Kerem Schamberger kritisiert die Commerzbank:

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***